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Japanische Botschaft in Peking schwer bewacht

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Japanische Botschaft in Peking schwer bewacht

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Nach den anti-japanischen Ausschreitungen in China ist in der Hauptstadt Peking erstmals seit fast einer Woche die Straße vor der japanischen Botschaft wieder für den Verkehr geöffnet worden.
Sicherheitskräfte patroullieren vor der diplomatischen Vertretung. Die Sicherheitsmaßnahmen vor der Botschaft sind enorm, Unruhestifter werden sofort abgeführt.

Die Auseinandersetzungen um eine von beiden Ländern beanspruchte Inselgruppe überschatten auch die Gespräche von US-Verteidigungsminister Leon Panetta in Peking. Panetta rief Peking und Tokio zur Mäßigung auf.

Sein chinesischer Amtskollege Liang Guanglie betonte, die Inseln gehörten zu China. Es gebe genügend historische und rechtliche Gründe, die dies unterstrichen.

China und Japan streiten seit Jahrzehnten um die
Senkaku-Felseninseln. In dem Seegebiet gibt es reiche Fischgründe. Auch werden große Öl- und Gasvorkommen vermutet.