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Russland und Saudi-Arabien verlangen Sperrung des Schmähvideos

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Russland und Saudi-Arabien verlangen Sperrung des Schmähvideos

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Google, der Eigentümer der Videoplattform Youtube ist nicht bereit, den Zugang zu dem Schmähvideo über den Propheten generell zu blockieren. Nur in Indien, Indonesien, Ägypten, Libyen und Malaysia habe man bisher eine Ausnahme gemacht, weil es dort gesetzliche Verbote des Films gebe. In einem tweet verlangte der russische Telekommunikationsminister Nikolai Nikiforow die Sperrung des Schmähvideos in Russland.

“Es wäre verkehrt zu sagen, dass wir in Russland eine Zensur einführen. Wir bekämpfen nur extremistische oder pädophile Inhalte”, erklärte der Abgeordnete zum Föderationsrat Ruslan Gattarow.

Pakistan, Afghanistan und Bangladesch blockierten gleich den gesamten Zugang zu Youtube. Saudi-Arabien will diesem Beispiel folgen, falls Youtube den Film nicht sperrt. Da es in Saudi Arabien weder Kinos noch Konzertsäle gibt, gehören die Saudis weltweit zu den eifrigsten Nutzern von YouTube.