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Suu Kyi: Amnestie in Birma ist erst ein Anfang

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Suu Kyi: Amnestie in Birma ist erst ein Anfang

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Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat in Washington mit US-Außenministerin Hillary Clinton über eine mögliche Lockerung von US-Sanktionen gegen das südostasiatische Land gesprochen.
Suu Kyi ist zwei Wochen in den USA unterwegs.
Es ist ihre dritte Auslandsreise, seit vor fast zwei Jahren ein 15-jähriger Hausarrest zuende ging.

Richtige Demokratie sei das noch nicht, da müssten erst noch alle politischen Gefangenen freikommen. und transparente, faire Wahlen abgehalten werden.

Aung San Suu Kyi:

“Was haben wir in der Zukunft noch zu tun? In Birma ist nicht nur die Demokratie aufzubauen, sondern eine Nation in demokratischer Form. Und wir warten auf Hilfe von unseren Freunden, die das verstehen und die den Wert der Demokratie schätzen und die demokratischen Werte.”

Im Zuge eines Reformprozesses hatte die birmanische Regierung eine Amnestie für mehr als 500 Gefangene verkündet und 60 politische Häftlinge freigelassen. Angekündigt wurde diese Freilassungs-Runde knapp bevor Suu Kyi in Washington landete.

Menschenrechtler schätzen, dass in Myanmar, wie sich Birma offiziell nennt, noch Hunderte Dissidenten eingesperrt sind.

Mit AP, Reuters, AFP, dpa