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Chinas Pläne: Aufrüsten und Handel treiben

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Chinas Pläne: Aufrüsten und Handel treiben

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Der chinesische Regierungschef Wen Jiabao hat in Brüssel eine Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen die Volksrepublik gefordert. Er bekundete Interesse an Rüstungsgütern aus Europa.

Das Verbot besteht seit dem Massaker von Tiananmen und die EU hat vorerst keine Absicht daran etwas zu ändern.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso lobte indes die strategische Partnerschaft mit China: “In den vergangenen zehn Jahren ist unser Warenhandel um 280 Prozent gestiegen, unser Handel mit Dienstleistungen um 380 Prozent und unsere direkten Investitionen in China um 290 Prozent. Unsere Wirtschaften ergänzen sich und uns ist es gelungen, das bestmöglichst zu nutzen.”

Wen drängte darauf, dass die EU China als volle Marktwirtschaft anerkennt. Die Chinesen hätten zehn Jahre lang hart daran gearbeitet, doch leider sei noch immer keine Lösung diesbezüglich erreicht.

Trotz aller Meinungsverschiedenheiten bekräftigte China seine Unterstützung für Europa in der Schuldenkrise.