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Frankreich beteiligt sich an Intervention in Mali - Todesurteil für Geiseln?

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Frankreich beteiligt sich an Intervention in Mali - Todesurteil für Geiseln?

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Das Leben dieser Männer könnte in ernster Gefahr sein. Es sind vier von insgesamt sechs französischen Geiseln, die seit zwei Jahren in Mali festgehalten werden. Gekidnappt wurden sie von einer Gruppe, die sich al-Qaida in Maghreb nennt. Die hat mit der Ermordung der Geiseln gedroht, falls Frankreich einen Militäreinsatz in Mali unterstützen sollte. Das französische Verteidigungsministerium ließ nun jedoch erklären:

“Frankreich ist bereit, als Teil einer afrikanischen Initiative und unter dem Mandat der Vereinten Nationen, zu helfen.”

Der Norden Malis wird seit März von bewaffneten, islamistischen Gruppen kontrolliert. Die Gemeinschaft westafrikanischer Staaten und die UN will der Regierung in Bamako dabei helfen, das Gebiet zurückzueroben. Der UN-Sicherheitsrat hatte bereits Anfang Juli die Erstellung eines Fahrplans für eine Intervention gefordert. Präsident Francois Hollande sagte zwar logistische Unterstützung für eine solche Militäraktion zu. Sich mit eigenen Truppen an der Intervention zu beteiligen wurde aber kategorisch ausgeschlossen.