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Kein Ende der Proteste in der islamischen Welt

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Kein Ende der Proteste in der islamischen Welt

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Die Proteste in der islamischen Welt nehmen kein Ende. In Teheran versammelten sich die Menschen vor der französischen Botschaft. “Tod für Frankreich” und “Nieder mit den USA” skandierten die Demonstranten. Neben dem Anti-Islam Film sorgen nun auch Mohammed-Karrikaturen in einer französischen Satirezeitschrift für Wut bei den Muslimen. Das Blatt “Charlie Hebdo” hatte die Karrikaturen Anfang dieser Woche veröffentlicht.

In Tunesien wurden französische Schulen, die Botschaft und kulturelle Einrichtungen aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Auch in Pakistan gingen tausende Demonstranten gegen die Karrikaturen und den Film auf die Straßen. In Islamabad kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Noch heftigere und größere Proteste werden in der islamischen Welt jedoch nach den traditionellen Freitagsgebeten erwartet.
Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle kündigte daher an, dass viele Botschaften in dieser Region am Freitag geschlossen bleiben werden.