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Pakistan und USA lassen sich durch Proteste nicht beeindrucken

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Pakistan und USA lassen sich durch Proteste nicht beeindrucken

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Ungeachtet der Proteste in der Bevölkerung versuchen Pakistan und die USA ihre bilateralen Beziehungen zu verbessern. Nach einem Treffen mit ihrer pakistanischen Amtskollegin Hina Rabbani Khar betonte US-Außenministerin Hilary Clinton: “Gewalt ist nicht gerechtfertigt. Wir sind der Ansicht, dass das verursachende Video beleidigend, geschmacklos, verwerflich ist. Aber es ist kein Grund für Gewaltakte”.

Dass extremistische Kräfte die Empörung über das Schmähvideo für ihre Zwecke ausnutzen ist die eine Ansicht, die auch die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright teilt: “Ich glaube nicht, dass es einen grundlegenden Anti-Amerikanismus gibt. Es gibt Ignoranz darüber, wie die Menschen, die in diesen Ländern leben, die keine Jobs haben, instrumentalisiert wurden, jemanden zu hassen”, meint Albright.

Die pakistanische Außenministerin Rabbani Khar bekräftigte, dass die Videoaffäre, keinen Einfluß auf ihre Haltung zu Washington habe.

“Die Regierung Clinton läßt in Pakistan Werbefilme ausstrahlen, in denen der in Kalifornien produzierte Anti-Islamische-Film verurteilt wird. Ob das die Stimmung beruhigen kann, bleibt abzusehen”, findet der euronews- Korrespondent in Washington.