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Grünes Licht für Katar-Fonds für französische Vorstädte


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Grünes Licht für Katar-Fonds für französische Vorstädte

Frankreichs Regierung hat dem umstrittenen Katar-Fonds zugestimmt, mit dem französischen Vorstädten unter die Arme gegriffen werden soll.
50 Millionen Euro machte das Emirat Kater dafür locker, Frankreich will die Summe auf 100 Millionen Euro aufstocken, wie der französische Industrieminister Arnaud Montebourg mitteilte.
Die Pläne wurden bereits vor rund einem Jahr ins Leben gerufen. Jetzt hat die sozialistische Regierung grünes Licht gegeben.

Junge Unternehmer in den benachteiligten Stadtvierteln begrüßen das Projekt.

Marine Le Pen,Vorsitzende der nationalistischen Partei Front National äußerte Sorge vor einer Islamisierung der Vorstädte: Katar wolle in diese Stadtteile investieren, weil dort häuptsächlich Muslime leben, so die Politikerin. Es handele sich um eine religiöse Investition.

Der sozialistische Abgeordnete Francois Pupponi widerspricht: Man dürfe den Fonds nicht von vorneherein ablehnen. Schon gar nicht, weil es sich bei Katar um ein muslimisches Land handele. Das sei nicht das Problem.

Dem Golfemirat Katar gehören bereits mehrere französische Luxushotels, der Fussballklub Paris Saint-Germain sowie Aktien zahlreicher Großunternehmen.

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