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Lawinenunglück in Nepal: Überlebender berichtet

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Lawinenunglück in Nepal: Überlebender berichtet

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Beim schwersten Lawinenunglück im Himalaja seit Jahren sind am Achttausender Manaslu mindestens elf Bergsteiger ums Leben gekommen, darunter ein deutscher. Rettungskräfte suchen in den Schneemassen nach sechs weiteren Vermissten, doch die Hoffnung, nach dem
Unglück am frühen Sonntagmorgen noch Überlebende zu finden, schwindet.

Zehn Bergsteiger konnten gerettet werden, der Italiener Christian Gobbi erzählt:
“Gegen halb vier, Viertel vor vier, wachten wir auf und hörten den Wind. Kurz darauf spürten wir Schnee auf unserem Zelt und merkten, dass wir den Hang hinabrutschen, so 10 bis 15 Sekunden lang. Ein Freund von uns war mit seinem Zelt gleich nebenan. Wir leben und er ist tot.”

Der 8156 Meter hohe Mount Manaslu ist der achthöchste Berg der Welt und unter Bergsteigern auch als “Todesberg” bekannt.
Seine Besteigung gelang erstmals 1956, seitdem kamen dort mehr als 60 Menschen ums Leben.