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Wegen Störung des Ruder-Klassikers: Australier vor Gericht

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Wegen Störung des Ruder-Klassikers: Australier vor Gericht

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Der Australier Trenton Oldfield muss sich in London vor Gericht verantworten, weil er im April das traditionsreiche Ruderrennen zwischen den Universitäten von Oxford und Cambridge mit einem Sprung in die Themse gestört hatte.

Sein Anwalt beharrt darauf, dass Oldfields “friedlicher Ungehorsam” nicht als öffentliches Ärgernis bewertet werden könne. Der 36 Jahre alte Australier wollte mit seiner Störung des Rennens gegen elitäres Denken demonstrieren. Er unterbrach die Regatta für rund eine halbe Stunde, anschließend wurde das Rennen fortgesetzt. Vor Oldfields Aktion lag Oxford in Führung, anschließend gewann allerdings Cambridge.