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EX-Olympus-Vorstandschef räumt Schuld ein

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EX-Olympus-Vorstandschef räumt Schuld ein

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Der frühere Vorstandschef des japanischen Kamera- und Medizingeräteherstellers Olympus hat sich der Vertuschung von Verlusten schuldig bekannt.

Die Verluste sollen sich auf umgerechnet 1,15 Milliarden Euro belaufen haben.

Vertuscht wurden diese mit Hilfe undurchsichtiger Beraterhonorare und von Abschreibungen auf vier Firmenkäufe. Nun prüft Sony offenbar einen Einstieg bei Olympus.

Ans Licht kam der Skandal erst im Oktober vergangenen Jahres durch den damaligen Vorstandschef Michael Woodford, der glaubte, merkwürdige und überhöhte Ausgaben entdeckt zu haben. Woodford wurde entlassen, nachdem er dem Aufsichtsrat seine Zweifel mitgeteilt hatte. Im März wurde Anklage gegen die drei Manager und den Konzern erhoben.