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Ghana hilft Elfenbeinküste bei Suche nach Regierungsgegnern

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Nach einem Angriff mutmaßlicher Regierungsgegner hat die Elfenbeinküste die Grenze zu Ghana geschlossen. Eine Gruppe bewaffneter Männer hatte von dem Nachbarland aus einen ivorischen Grenzposten angegriffen. Hinter der Attacke vermutet die Regierung um Präsident Alassane Ouattara Anhänger des früheren Präsidenten Laurent Gbagbo.

Ghana hat der Elfenbeinküste unterdessen Hilfe bei den Ermittlungen nach den Anschlägen zugesichert.

Etliche führende Mitglieder der Partei des ivorischen Ex-Präsidenten Laurent Gbagbo sollen sich in Ghana aufhalten. Sie waren dorthin geflohen, nachdem Gbagbo im April 2011 festgenommen worden war. Zuvor hatte er sich nach der Präsidentschaftswahl 2010 einen monatelangen blutigen Machtkampf mit dem Wahlsieger Ouattara geliefert.

Dieser hatte sich nach der Präsidentschaftswahl Ende 2010 einen monatelangen blutigen Machtkampf mit dem erklärten Wahlsieger Alassane Ouattara geliefert. Der Kampf endete im April 2011 mit der Festnahme Gbagbos, etliche führende Mitglieder seiner Partei flüchteten nach Ghana.