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Im Zeichen des Hasses: Syrien und Iran überschatten UN-Vollversammlung

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Im Zeichen des Hasses: Syrien und Iran überschatten UN-Vollversammlung

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Kurz vor dem Beginn der 67. UN-Vollersammlung hat der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad in New York die von Israel ausgesprochenen Drohungen gegen Teheran verspottet. Auch wenn er Israel nicht ernstnehme, so Ahmadinedschad, sei sein Land dennoch bestens auf einen Krieg vorbereitet.

“Wir konnten Zeuge werden, wie einige Mitglieder des Sicherheitsrats, auch solche mit Vetorecht, es vorgezogen haben zu schweigen, zu Gunsten eines atomkriegstreibenden, falschen Regimes.
Gleichzeitig wollen sie den wissenschaftlichen Fortschritt anderer Länder aufhalten”, sagte Ahmadinedschad in Anspielung auf das Misstrauen der westlichen Welt gegenüber dem iranischen Atomprogramm. Israel habe “kein Existenzrecht in der Region” und werde “vernichtet” werden.

Vor Ahmadinedschads New Yorker Hotel protestierten Demonstranten gegen den Aufenthalt des iranischen Staatspräsidenten. Am Mittwoch wird der Iraner zum letzten Mal in seiner Amtszeit vor den Vereinten Nationen sprechen.