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Spanien zahlt wieder mehr

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Spanien zahlt wieder mehr

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Die Hängepartie um weitere Finanzhilfen für Spanien schlägt den Investoren zusehends aufs Gemüt:

Das krisengeschwächte Euroland musste für kurzfristige Schulden erstmals wieder höhere Zinsen zahlen.Bei einer Auktion drei- und sechsmonatiger Geldmarktpapiere legten die Renditen auf Monatssicht zu.Zudem war die Nachfrage schwächer als bei einer ähnlichen Versteigerung vor rund einem Monat.Insgesamt nahm der Staat knapp vier Milliarden Euro ein.

Als Grund für die schleppend verlaufende Auktion gaben Investoren die Haltung der spanischen Regierung an, die sich seit Wochen bedeckt hält, in der Frage, ob sie vollständig unter die Rettungsschirme EFSF/ESM schlüpfen will.

Für dreimonatige Schulden musste der spanische Staat im Durchschnitt 1,20 Prozent an Zinsen bieten.Ende August hatte die Rendite – die Kombination aus Zinskupon und Verkaufskurs – deutlich niedriger bei 0,95 Prozent gelegen.