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UNO-Vollversammlung: Obama warnt Iran

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UNO-Vollversammlung: Obama warnt Iran

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In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung hat US-Präsident Barack Obama den Iran gewarnt. Die Zeit im Atomstreit sei nicht unbegrenzt. Die USA würden “tun, was getan werden muss”, damit der Iran nicht an Kernwaffen gelange.

Obama ging auch auf den Bürgerkrieg in Syrien ein. Der syrische Präsident Baschar al-Assad müsse Sanktionen und Konsequenzen spüren. Er erklärte: “Die iranische Regierung steht weiterhin hinter dem Diktator in Damaskus und unterstützt Terrorgruppen im Ausland. Immer wieder hat der Iran die Gelegenheit verpasst zu zeigen, dass sein Nuklearprogramm ungefährlich ist und, dass er bereit ist die Forderungen der Vereinten Nationen zu erfüllen.”

Obama widmete seine Rede Chris Stevens, dem getöteten US-Botschafter in Bengasi. Er verurteilte die jüngste Welle der anti-amerikanischen Gewalt in der muslimischen Welt.

Obama stellte klar, dass die US-Regierung nichts mit dem anti-islamischen Film zu tun habe. Sie verbanne ihn aber auch nicht, weil sie die Meinungsfreiheit beschütze: “Als Präsident unseres Landes und als Oberbefehlshaber des Militärs akzeptiere ich es jeden Tag, dass Menschen mich beschimpfen. Und ich werde immer dafür kämpfen, dass sie das auch weiterhin tun können.

Es gibt keine Entschuldigung für das Töten von Unschuldigen. Es gibt kein Video, dass einen Angriff auf eine Botschaft rechtfertigt. Es gibt keine Beschimpfung, die Menschen eine Rechtfertigung liefert, um ein Restaurant in Libanon niederzubrennen, eine Schule in Tunis zu zerstören oder für Tod und Zerstörungen in Pakistan zu sorgen.”

Bis zum Freitag werden sich im Rahmen der Generaldebatte der UN-Vollversammlung die Vertreter aller 193 Mitgliedsstaaten zu Wort melden.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erinnerte zum Auftakt der Veranstaltung daran, dass die Menschen weltweit Antworten von der UNO erwarteten.