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Bomben vor der Kommandozentrale der syrischen Streitkräfte

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Bomben vor der Kommandozentrale der syrischen Streitkräfte

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Syrische Rebellen zielen immer häufiger auf das Zentrum der Macht: Militärische Kommando- und Übungseinrichtungen.
 
So sind vor der Kommandozentrale der syrischen Streitkräfte in Damaskus kurz hintereinander zwei Bomben explodiert. Das Gebäude geriet in Brand.
 
Laut staatlichen Medien wurde kein Offizier verletzt. Augenzeugen sahen “zahlreiche” Krankenwagen zum Ort der Angriffe fahren. Die Explosionen waren noch in weit entfernten Vierteln zu hören, anschließend Schusswechsel – das befeuerte Gerüchte über einen möglichen Putschversuch.
 
 
Tags zuvor hatten Rebellen einen Anschlag auf eine angebliche Milizen-Zentrale in einem Schulkomplex in der Nähe des Flughafens von Damaskus verübt.
 
Laut Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter wurden am Dienstag im ganzen Land 240 Menschen getötet, darunter mindestens 15 Angehörige einer Familie mutmaßlicher Regimegegner in Damaskus.
 
 
In der Provinz Homs wurden 280 griechisch-katholische Christen verschleppt, berichtet der vatikanische Pressedienst „Fides“, Arbeiter und Bauern. Gut die Hälfte – Männer, Jugendliche und Frauen, hätten in der Nähe eines Dorfes bei der Apfelernte gearbeitet. Die bewaffneten Entführer wollten über ein Lösegeld verhandeln. Fides zitiert “einheimische Quellen” – danach sind in Syrien rund 2.000 bewaffnete Gruppen aktiv, die nicht zur Syrischen Befreiungsarmee gehören.
 
 
Mit dpa, Reuters, AFP, Fides