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Französisch-türkischer "Extremistin" drohen Jahrzehnte hinter Gittern

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Französisch-türkischer "Extremistin" drohen Jahrzehnte hinter Gittern

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32 Jahre Haft drohen einer französisch-türkischen Studentin, wegen angeblicher Verbindungen zu einer Organisation der extremen Linken. Sie steht mit fünf anderen Angeklagten in der türkischen Stadt Bursa vor Gericht.

Sevil Sevímli:
“Sie haben 32 Jahre gefordert, keine Ahnung, wie das ausgeht… ich bin wirklich gespannt.”

Die junge Frau aus Lyon, 19 Jahre alt, war Anfang des Jahres im Rahmen des Austauschprogramms Erasmus in Eskisehir angekommen, einer Stadt im Nordwesten des Landes. Ihre Eltern sind kurdische Türken und Aleviten.

Vorgeworfen werden ihr Verbindungen zur zum Teil gewalttätigen Revolutionären Volksbefreiungsfront (DHKP-C).

Sie soll – wie 350.000 andere – an einer Parade am 1. Mai in Istanbul teilgenommen haben, und an einem Konzert der bürgerrechtlich engagierten Gruppe Yorum. Und ein Plakat geklebt haben für kostenlose Bildung.

In Frankreich haben 120 000 Unterstützer eine Petition unterschrieben.

mit AFP