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Nach Großdemonstration in Athen: Polizei und Randalierer liefern sich Straßenschlachten

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Nach Großdemonstration in Athen: Polizei und Randalierer liefern sich Straßenschlachten

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Ausschreitungen in Athen. Nach den größten Prostestkundgebungen gegen die griechischen Sparpläne seit rund einem halben Jahr ist es zu schweren Krawallen zwischen Randalierern und der Polizei gekommen. Durch Molotow-Cocktails wurden zahlreiche Polizisten verletzt. Auch auf Seiten der Demonstranten gab es Verletzte.

Wie bei einigen Großkundgebungen zuvor versuchten auch diesmal vermummte Angreifer das Parlament zu stürmen. Obwohl die Sicherheitskräfte um das doppelte auf rund 3.000 Beamte aufgestockt wurden, waren sie den Randalierern zahlenmäßig unterlegen.

Vor den Krawallen hatten mehr als 70.000 Menschen in Athen und Thessaloniki gegen die Sparbeschlüsse und weitere geplante Sparmaßnahmen demonstriert. Die Proteste waren Teil eines landesweiten Generalstreiks. Die griechische Regierung kündigte an, sie werde ungeachtet der Proteste die Sparauflagen der internationalen Geldgeber erfüllen.