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Außenminister beraten über Julian Assange

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Außenminister beraten über Julian Assange

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Großbritannien soll WikiLeaks-Gründer Julian Assange freies Geleit bei seiner Ausreise nach Ecuador geben. Das fordert das ecuadorianische Außenministerium.

Assange war vor 100 Tagen in die Botschaft Ecuadors in London geflohen, um seiner Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dort soll ihm wegen sexueller Nötigung der Prozess gemacht werden. “Die USA sollten die Verfolgung von WikiLeaks, unserer Mitglieder und unserer angeblichen Quellen endlich einstellen”, so Assange in einer Videobotschaft.

Am Rande der UN-Vollversammlung werden der britische Außenminister William Hague und sein Amtskollegen aus Quito, Ricardo Patino, zu Gesprächen zusammenkommen. Assange fürchtet von Stockholm an die USA übergeben zu werden. Washington könnte den in Australien geborenen Journalisten wegen der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente belangen.