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Deutschland, enkelfreundlich

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Deutschland, enkelfreundlich

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Auch berufstätige Großeltern sollen in Deutschland eine Auszeit nehmen können. Das plant Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU)laut einem Medienbericht. Danach sollen Oma und Opa zwar kein Geld bekommen, wenn sie ihre Enkel betreuen, aber einen generellen Rechtsanspruch auf berufliche Freistellung und Kündigungsschutz.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU):

“Oft sind diese Großeltern selbst noch berufstätig und würden sich trotzdem vorübergehend gerne mehr Zeit für ihre Enkel nehmen. Wir wollen daher eine Großeltern-Zeit einführen, die berufstätigen Großeltern ermöglicht, für eine Zeit lang entweder aus dem Beruf ausscheiden zu können oder die Arbeitszeit reduzieren zu können.”

Das Problem der Politik:

In Deutschland starben 2011 knapp 200 000 Menschen mehr als gleichzeitig geboren wurden.

Mehr Kinder sind gefragt, dringend.

Aber die berufstätigen Großeltern sind eher rar.

In Deutschland sind Frauen zur Zeit knapp 30 Jahre alt, wenn sie ihr erstes Kind bekommen, Tendenz steigend. Und: Seit Anfang des Jahrtausends gehen Deutsche im Schntt mit 60 in Rente, Tendenz sinkend.

Mit dpa