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Krise prägt Pariser Autoschau

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Krise prägt Pariser Autoschau

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Der Pariser Autosalon öffnet wieder seine Pforten für Automobil-Interessierte aus aller Welt.

Auf der, im jährlichen Wechsel mit der IAA in Frankfurt statfindenden Messe, zeigen Hersteller Neuheiten und Glanzstücke aus ihrem Programm.

Doch in diesem Jahr beschäftigen sich die Hersteller weniger mit dem Thema Neuheiten – sie kämpfen vor allem mit der Krise.

Ein Analyst erklärt:“Die Branche kränkelt. Normalerweise sollten die neuen Modelle im Fokus einer Automesse stehen. Hier aber steht die wirtschaftliche Entwicklung im Mittelpunkt. Wir haben große Überkapazitäten in der Branche, besonders Renault, Opel, Peugeot und Fiat – sie bauen alle zu viele Autos, für zu wenige Käufer, verursacht durch die Rezession, die sich in Europa festzusetzen scheint.”

So gingen die Verkaufszahlen im europäischen Automarkt zwischen Januar und August um 7,1 Prozent zurück.

Weit schlimmer betroffen: FIAT, RENAULT und PEUGEOT-CITROEN mit Rückgängen deutlich über 10 Prozent.

Doch trotz der miesen Stimmung haben die Hersteller nach Veranstalterangaben mehr als 100 Weltpremieren im Gepäck. Automobil-Enthusiasten dürften auf dem Pariser Autosalon also bis zum 14. Oktober durchaus auf ihre Kosten kommen.