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Nepal stellt Suche nach Bergsteigern ein

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Nepal stellt Suche nach Bergsteigern ein

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Die Behörden in Nepal haben angekündigt, die Suche nach den drei vermissten Bergsteigern aus Frankreich und Kanada am Donnerstagabend einzustellen.

Am Sonntag hatte eine Lawine am Aufstieg des Achttausenders Manaslu das Lager der Gruppe unter sich begraben und nach Angaben der nepalesischen Polizei neun Menschen getötet.
Ein französischer Bergsteiger vor Ort sah am Mittwoch wenig Überlebenschancen für die Verschütteten: “Sie liegen jetzt seit drei Tagen unter dem Schnee, was heißt, dass… man wird sie nur schwer finden können.”

Die Männer aus Frankreich, Nepal, Spanien, Deutschland und Italien waren offenbar im Schlaf von den Schneemassen überrascht worden, so ein aus dem Schnee geretteter amerikanischer Extremskifahrer: “Wir lagen im Zelt und ich dachte es sei nur der starke Wind. Und dann sagte Greg: ‘Nein, ich denke, das ist eine Lawine.’ Und Sekunden später… Es waren seine letzten Worte…das war’s.”

Nach Abgang der Lawine hatten die Behörden eine Suchmanschaft ortskundiger Sherpas zur Rettung der Vermissten zusammengestellt. Auch europäische Bergsteiger beteiligen sich an der Suche.