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Blutiger Donnerstag im umkämpften Syrien

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Blutiger Donnerstag im umkämpften Syrien

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Noch nie seit Beginn des Aufstandes gegen Präsident Baschar al-Assad sind in Syrien so viele Menschen an einem Tag getötet worden. Innerhalb von 24 Stunden starben nach Angaben von Aktivisten mehr als 370 Menschen.

Syrische Rebellen kündigte unterdessen die entscheidende Schlacht um die Stadt Aleppo an. Den Aufständischen zufolge riefen mehrere Moscheen zum Beginn der Kämpfe auf, die von der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London bestätigt wurden. 30.000 Menschen sind ihr zufolge seit den ersten Demonstrationen im März 2011 gegen den syrischen Präsidenten getötet worden.

Die anhaltenden Kämpfe werden nach Schätzung des UN-Hilfswerks zu einer neuen Flüchtlingswelle führen. Die Zahl könnte demnach bis Ende des Jahres auf 700.000 Menschen ansteigen.

Bislang sind nach UN-Angaben 294 000 Syrer aus ihrem Heimatland geflohen, vor allem nach Jordanien, Libanon, in den Irak und in die Türkei.