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Mehr US-Geld für Syriens Opposition - aber nicht für Waffen

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Mehr US-Geld für Syriens Opposition - aber nicht für Waffen

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So sieht der Kampf um die syrische Stadt Aleppo von Armeeseite aus: Man habe den Aufständischen schwere Verluste an Menschen und Material beigebracht, meldete das Staatsfernsehen und nannte mindestens ein Dutzend umkämpfte Stellen in der Stadt. Meldungen über Geländegewinne der Rebellen in der Stadt seien Propaganda, um die Moral der Söldner auf Seiten der Aufständischen zu heben.

Die Revolutionsbrigaden hatten einen Sturm “auf die letzten Bastionen der Regierungstruppen in der Provinz Aleppo” angekündigt – und um Waffenhilfe gebeten.

Es gibt zwar mehr Geld, so US-Außenministerin Hillary Clinton, aber

“… um den wachsenden Bedarf an humanitärer Hilfe des syrischen Volkes zu erfüllen. Wir wollen so die Opposition unterstützen, mit dem Ziel eines integrativen demokratischen Übergangs. Und weiter Druck machen, das Regime isolieren”

…mit Kommunikationstechnik, Essen, Wasser, Decken und Medizin für 35 Millionen Euro – die Hälfte mehr als bisher vorgesehen.

In der Stadt Dair az-Zur im Osten des Landes hätten Schabiha-Milizionäre 19 Männer öffentlich hingerichtet, so Aktivisten. Soldaten der Armee hätten dabei zugesehen.

Mit AP, Reuters, dpa