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Anschlagserie gegen Sicherheitskräfte im Irak

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Anschlagserie gegen Sicherheitskräfte im Irak

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Vor allem auf Polizeiwachen und Kontrollpunkte zielte eine Anschlagserie im Irak – mindestens 20 Menschen starben, 65 wurden verletzt.

Allein in Taji, 25 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad, gingen vier Autobomben hoch, mindestens sechs Menschen starben. Schauplatz war ein mehrheitlich schiitisches Viertel. Unter den Opfern waren nach Angaben der Sicherheitskräfte auch Frauen und Kinder.

In Bagdad erschossen Unbekannte einen Polizisten. Als ein Polizeifahrzeug zum Tatort kam, explodierte eine Autobombe und tötete einen Zivilisten. Im Viertel Karrada sprengte sich ein Selbstmordattentäter auf einer Haupteinkaufsstrasse mit seinem Wagen in die Luft und riss zwei Menschen mit in den Tod. Anschliessend explodierte noch eine Autobombe, ein Polizist starb.

In Kut südlich von Bagdad fielen vier Polizisten bei Autobomben zum Opfer.

Im Monat September zählte die Nachrichtenagentur AFP mehr als 240 Tote und fast 800 Verletzte bei Anschlägen und anderen Angriffen.

Die religös motivierte Gewalt im Irak ist seit einem Höhepunkt vor gut fünf Jahren stark zurückgegangen.

Mit Attacken versuchen sunnitische Islamisten und Al-Kaida-Anhänger immer wieder, die schiitisch geführte Regierung zu erschüttern.

Mit dpa, AFP, Reuters