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Erfolg für die Afrikanische Friedenstruppe in Somalia

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Erfolg für die Afrikanische Friedenstruppe in Somalia

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In Somalia hat sich die radikalislamische Al Schabaab-Miliz aus Kismayo zurückgezogen. Damit räumte sie die letzte unter ihrer Kontrolle stehende Stadt. Soldaten der Afrikanischen Friedenstruppe griffen Kismayo von Donnerstag an an. Dort hatte die Al-Schabaab fünf Jahre lang geherrscht. Kismayo war eine wichtige Basis für die Islamisten, weil sie im Hafen Nachschub an Waffen erhielten und Steuern erhoben.

Der somalische Verteidigungsminister Hussein Arab Isse sagte, Soldaten hätten die Stadt problemlos unter ihre Kontrolle gebracht. Er sei froh, dass sich die al Schabaab-Miliz zurückziehe. Das sei die beste Ausgangssituation, um sicherzugehen, dass der Bevölkerung nichts zustoße. Es werde eine Verwaltung eingesetzt, die sich um die Wirtschaft kümmere.

Angesichts der Militäroffensive unter der Führung Kenias kündigte die Al Schabaab weitere Kämpfe an. Die Miliz steht mit dem Terrornetzwerk Al Kaida in Verbindung und will einen Gottesstaat in Somalia errichten.
Als sie auch mehr und mehr Angriffe in Kenia durchführte, beteiligte sich die kenianische Armee an der Offensive gegen die Al Schabaab in Somalia.