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WM 2018: Das sind die elf Spielorte

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WM 2018: Das sind die elf Spielorte

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Ein bisschen Show und Spektakel musste sein, als am Samstag die elf Ausrichterstädte für die Fussballweltmeisterschaft 2018 in Russland vorgestellt wurden. Von Königsberg an der Ostsee bis Jekaterinburg am Ural wird nicht nur in elf Städten, sondern auch in drei Zeitzonen gespielt – lediglich Moskau ist mit zwei Stadien vertreten. Während die Kandidatenstädte Krasnodar und Jaroslawl leer ausgingen, erhielt überraschenderweise Saransk den Zuschlag.

“Die Reaktion auf die Bekanntgabe der Ausrichterstädte war so, als hätten die Städte gerade die Olympischen Spiele zugesprochen bekommen. Oder das grösste Geschenk der Welt. So ist der Fussball. Nicht jeder kann glücklich sein, denn es gibt eine Liste und eine bestimmte Anzahl an Städten. Wir sind eben im Fussball: Wie in einer Mannschaft elf Spieler ausgesucht werden, mussten wir elf Städte aussuchen”, sagte FIFA-Präsident Sepp Blatter.

Etliche Arenen müssen erst noch gebaut oder umfangreich renoviert werden. Eröffnungs- und Endspiel sollen im Luschniki-Stadion in Moskau ausgetragen werden – mit einer Kapazität von 90 000 Zuschauern die grösste Spielstätte. Wie die russische Regierung mitteilte, sind für die Weltmeisterschaft Kosten in Höhe von 15 Milliarden Euro veranschlagt. Die Hälfte der Gelder sollen von privaten Investoren in die WM-Kasse fliessen.

Die Austragunsstädte der WM 2018:
Jekaterienburg, Kasan, Königsberg, Moskau, Nischni Nowgorod, Rostow, Samara, Saransk, Sotschi, St. Petersburg, Wolgograd.