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Griechenland: Troika lässt nachbessern

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Griechenland: Troika lässt nachbessern

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Das war wirklich nicht der Tag der Troika in Athen.

Bei der Ankunft der Experten aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB)
und Internationalem Währungsfonds (IWF) im griechischen Finanzministerium am Montag standen dutzende Mitglieder der Rechtspartei der “Unabhängigen Griechen” vor der Tür und beschimpften die Kontrolleure. Das oppositionelle Bündnis der radikalen Linken (Syriza) rief die Bevölkerung auf, die Regierung zu stürzen, samt ihrer Sparmaßnahmen.

Dann schauten die Experten in die Bücher und stellten fest: Rund zwei Milliarden Euro des Sparpakets von insgesamt 14,5 Milliarden Euro sind ihnen zu wackelig. Wiedervorlage, mit weiteren Lohn- und Rentenkürzungen.

Ein Treffen mit Ministerpräsident Antonis Samaras war nach etwa 35 Minuten zu Ende, ohne konkretes Ergebnis. aντίο, Auf Wiedersehen.

Mit dpa, Reuters, AFP, AP