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Nanoversiegelung schützt vor Feuchtigkeit

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Nanoversiegelung schützt vor Feuchtigkeit

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Dass kein normales Handy den Wasserangriff überlebt, merkt der User spätestens, wenn das Mobiltelefon in Pfütze, Waschbecken oder Kloschüssel landet. Die schmerzhafte Erfahrung kann man sich ersparen, durch ein Versiegelungsverfahren, das Handys, Laptops und anderer mobile Geräte vor Feuchtigkeit schützt. Stephen Coulson von der britischen Firma P2i erläutert: “Das Verfahren findet in einer Vakuumkammer statt. In dieser Kammer wird ionisiertes Gas erzeugt und als mikroskopisch dünne Polymerschicht auf das elektronische Gerät aufgetragen. Diese Schutzschicht sorgt dafür, dass Flüssigkeit nicht eindringt, sondern abperlt, ohne das Gerät zu beschädigen.” Die flüssigkeitsabweisende Nanobeschichtungstechnologie wurde bereits 2004 entwickelt und wird inzwischen zur dauerhaften Imprägnierung diverser Industrieprodukte eingesetzt. Zu den Kunden gehören nicht nur Elektronikkonzerne, sondern auch Hersteller von Sporttextilien.