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Ahmadinedschad: "Das ist ein psychologischer Krieg"

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Ahmadinedschad: "Das ist ein psychologischer Krieg"

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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich in der aktuellen Währungskrise zu Wort gemeldet. Er sagte, das Land komme mit den Sanktionen zurecht, die Zentralbank habe genug Geld, um Importe zu finanzieren. Kurz vor der Rede war der Rial, Irans Währung, auf ein neues Rekordtief gegenüber dem Dollar gefallen.

Mahmud Ahmadinedschad: “Es ist unseren Gegnern gelungen, unsere Ölverkäufe teils zu reduzieren. Hoffentlich können wir das kompensieren. Dies ist ein Kampf. Jeder weiß, dass ausländischer Handel und Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland keine große Rolle in der iranischen Wirtschaft spielen. Dies ist vor allem ein psychologischer Krieg, der enorme Auswirkungen auf die Märkte hat.”

Seit Ende 2011 hat der Rial mehr als 80 Prozent seines Werts verloren. Ein Zeichen, dass die im Atomstreit verhängten Sanktionen des Westens gegen den Iran greifen. Das Land hat Schwierigkeiten, an Devisen zu kommen.

Hauptleidtragende der Sanktionen sind die Menschen in dem Land. Zum einen verlieren ihre Besitztümer an Wert, andererseits müssen sie nun für Lebensmittel etwa immer mehr zahlen, die Preise auf den Märkten steigen. Die Teuerungsrate beträgt derzeit gut 25 Prozent.