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EU kritisiert Sicherheitsmängel bei europäischen Atomanlagen


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EU kritisiert Sicherheitsmängel bei europäischen Atomanlagen

Die EU hat in einer Untersuchung der europäischen Atomkraftwerke in fast allen 145 Anlagen Sicherheitsmängel festgestellt. Die Behebung der Mängel bei den 134 noch laufenden Reaktoren werde zwischen 10 und 25 Milliarden Euro kosten.

EU-Energiekommissar Günther Oettinger bezeichnete die Situation als grundsätzlich zufriedenstellend, sagte aber, es gebe keinen Grund, sich zurückzulehnen.

Der Stresstest der euroäischen Meiler war nach dem Atomunglück im japanischen Fukuschima in Auftrag gegeben worden. Dabei sind deutsche und französische Kernkraftwerke erstmals von ausländischen Experten unterstucht worden.

In Deutschland wurden bei 12 Reaktoren Sicherheitslücken festgestellt. Am schlechtesten schnitten laut dem Bericht die französischen Atomanlagen ab, die bereits im Mai von der Umweltorganisation Greenpeace schwer kritisiert wurden.

Mängel gab es vor allem bei Erdbebenwarnsystemen und bei der Umsetzung von Leitlinien für schwere Unfälle.

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