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Innovationen auf der Pariser Automobilmesse 2012
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Die neuen Trends der Automobilindustrie präsentiert die im Wechsel mit der Frankfurter IAA alle zwei Jahre stattfindende Pariser Fachmesse “Mondial de l’Autombile”. Viele technische Neuheiten sind diesmal mit dabei. Der Traum vom Elektroauto für jedermann ist jedoch (noch) nicht ganz in Erfüllung gegangen. “Der Trend geht eindeutig in Richtung Elektroauto, ganz gleich ob Hybridmotor oder reiner Elektroantrieb”, sagt Autoexperte Laurent Meillaud. “Auf der letzten Pariser Automesse vor zwei Jahren waren es noch Konzeptautos, heute fahren sie bereits auf der Straße. Das Angebot ist immer größer. Allerdings gibt es immer noch nicht ausreichend Ladestationen. Das Elektroauto bleibt daher eher die Ausnahme, auch wenn Autovermieter zunehmend auf elektrisch betriebene Fahrzeuge setzen, der normale Durchschnittsverbraucher tut das noch nicht.”
Elektroautos und Hybridwagen erobern in der Tat allmählich das französische Straßenbild. Grund dafür ist nicht so sehr das erwachende Umweltbewusstsein, sondern der steigende Benzinpreis. Dass Elektroautos nicht unbedingt nur klein und schüchtern sein müssen, beweist der französische Hersteller Exagon mit dem Flitzer Fugitive-eGt. “Die Technologie existiert, aber sie hat einen Preis”, betont Luc Marchetti, Präsident von Exagon Motors. “Elektrobatterien sind eine direkte Weiterentwicklung aus der Satellitenindustrie. Die Produktionskosten sind enorm. Noch vor einigen Jahren lag die Leistung von Elektromotoren bei 80 Prozent, die Motoren, die wir heute einsetzen bringen es auf 98 Prozent.”
Ein anderes wichtiges Thema ist der fortschreitende Einsatz von Informationstechnologien. Laurent Meillaud bestätigt: Das vernetzte Auto ist der nächste große Schritt. “Die Bedienung erfolgt über den Touchscreen, durch den 3G-Anschluss ans Internet erhalten Sie zum Beispiel aktuelle Wetter- und Verkehrsmeldungen, all die Informations- und Datendienste, die normalerweise auf dem Computerbildschirm erscheinen, aber in einem Format, das den Autofahrer nicht ablenkt, sondern ihm relevante Informationen in Echtzeit liefert.”
Der französische Konzern Renault etwa hat das vernetzte Auto bereits im Angebot. Die Modelle Clio und Zoe verfügen über das moderne, multimediale Armaturenbrett.

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