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Obama und Romney in den Startlöchern für erstes Fernsehduell

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Obama und Romney in den Startlöchern für erstes Fernsehduell

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Die USA machen sich bereit für das erste Fernsehduell der beiden Präsidentschaftskandidaten vor der Wahl am 6. November. Heute Nacht treffen der Amtsinhaber und sein Herausforderer in der Universität Denver aufeinander, eineinhalb Stunden lang debattieren sie über Innen- und Wirtschaftspolitik.

Mitt Romney wird voraussichtlich erneut die Bilanzfrage stellen und Präsident Obama für die hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich machen. Obama dürfte Romney vorwerfen, die Reichen steuerlich begünstigen und Sozialprogramme beschneiden zu wollen.

“Dies sind nicht die beiden besten Debattierer, die wir je als Kandidaten hatten. Der Präsident ist sehr cool, meistens sehr faktenorientiert, er wirft mit Zahlen um sich. Aber er kann auch mal genervt sein, er mag nicht, wenn man ihn anpiekst und herausfordert. Haken die Leute bei etwas Bestimmtem nach, wird er manchmal ein bisschen ärgerlich. Es wird eine der Herausforderungen für ihn, dies zu vermeiden”, analysiert Politikforscher Michael Tanner.

In Ohio, einem der entscheidenden Swing-Staaten, begann am Dienstag die vorgezogene Stimmabgabe. Während Obama sich auf das Duell vorbereitete, heizte die Präsidentengattin den Wählern in Ohio ein. In den Umfragen liegt Obama landesweit etwa drei Prozentpunkte vor Romney, auch wenn sein Vorsprung sich verringert hat. Kommentatoren sehen in dem ersten von drei Fernsehduellen die letzte Chance für Romney, seinen Rückstand aufzuholen.