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Währungskrawalle in Teheran

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Währungskrawalle in Teheran

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In der iranischen Hauptstadt Teheran ist es am Mittwoch zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten und Geldwechslern gekommen. Hintergrund ist der Verfall des Iranischen Rial, der in den letzten sieben Tagen gegenüber dem Dollar 40 Prozent seines Wertes verloren hat.

Eine Razzia der Polizei gegen illegale Devisenhändler löste die schweren Ausschreitungen im Teheraner Händlerviertel Ferdowsi aus. Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hatte die Sanktionen des Westens und Spekulanten für den Verfall des Rial verantwortlich gemacht und ein scharfes Vorgehen gegen Spekulanten angekündigt.

Teherans Großer Basar blieb geschlossen, weil die Händler nicht wussten, wie sie mit den stark schwankenden Wechselkursen umgehen sollten.