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Afrikanische Union sichert somalische Hafenstadt

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Afrikanische Union sichert somalische Hafenstadt

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Soldaten der Afrikanischen Union haben ihre Stellung in der strategisch wichtigen somalischen Hafenstadt Kismayo gesichert. Zusammen mit somalischen Truppen entschärfen sie Minen.

Die radikalislamische Al-Schabaab-Miliz hatte sich in der vergangenen Woche aus der Stadt zurückgezogen. Sie drohte aber mit ihrer Rückkehr und Selbstmordanschlägen.

Kismayo galt als letzte Hochburg und wirtschaftliche Basis der Rebellen. Fünf Jahre lang kontrollierten sie die Stadt, 500 Kilometer südlich von Mogadischu.

Die UN gibt trotz des Rückzugs keine Entwarnung. Der UN-Vertreter für Somalia erklärte: “Die Gefahr geht weiter von in den Untergrund gegangenen Al-Schabaab Mitgliedern aus. Das haben wir auch in Mogadischu gesehen. Sie machen das, was sie am besten können: Terrorismus, Bomben, Selbstmordbomben, Staßenbomben – das wird wahrscheinlich so weitergehen.”

Noch immer kontrolliert die Al-Schabaab-Miliz weite Landstriche im Süden und im Zentrum des ostafrikanischen Landes. Die Islamisten kooperieren mit der Al-Kaida.