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Machtdemonstration von Erdogan im Syrien-Konflikt

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Machtdemonstration von Erdogan im Syrien-Konflikt

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Einen Tag nach dem syrischen Granatenangriff ist die türkische Armee in höchster Alarmbereitschaft, einen Krieg will Ankara aber um jeden Preis vermeiden. Das Parlament in Ankara gab grünes Licht für mögliche Militäreinsätze. Die Regierung stellte aber klar, dass dieser Schritt zunächst der Abschreckung dienen soll.

Der türkische Vizeregierungschef Besir Atalay erklärte, Syrien habe die Verantwortung übernommen und sein Bedauern ausgedrückt. Es sei ebenfalls versichert worden, dass es solch einen Vorfall nicht noch einmal geben werde. Syrien hätte diese Erklärungen im Kontakt mit den Vereinten Nationen gemacht.

Nachdem sich die Türkei in dem Syrien-Konflikt stets zurückgehalten hat, wird der Schritt als Machtdemonstration von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gewertet.

Bei dem Granatenangriff in dem Grenzort Akcakale waren eine Frau, ihre drei Kinder und eine Nachbarin getötet wurden. Mehrere Menschen wurden verletzt.