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Romney punktet - doch nicht überall

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Romney punktet - doch nicht überall

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Romney war so gut wie nie – das räumen selbst seine Gegner ein. Bei einer repräsentativen Telefonumfrage des Senders CBS unter unentschlossenen Wählern sahen knapp die Hälfte der Befragten ihn und nur 22 Prozent Obama als Sieger.

Im dicht besetzten Restaurant “Busboys & Poets” in Washington war das Duell hingegen, gemessen am Beifall, ein Heimspiel für den Präsidenten. Fair, doch ein bisschen faktenlastig fand man hier die Debatte, keiner der Kandidaten sei ein Risiko eingegangen. Eins zu Eins, so das Fazit hier:

“Das war ein gutes Duell. Ich fand Romney ein bisschen blasiert, er hatte so ein Lächeln, so ein fieses kleines Lächeln. Obama war ganz er selbst. Er war sehr durchdacht, er war vorsichtig mit dem, was er sagte”, kommentiert eine ältere Restaurantbesucherin.

“Der Präsident hat sich wacker geschlagen. Er hat sich behauptet – und das wird letztlich den Leuten helfen, eine bessere Entscheidung zu treffen, wen sie wählen”, meint ein anderer Gast.

“Ein Wort zu Romney? Politisch korrekt? Hab ich nicht!” stellt eine Dritte lachend klar.

Sie sind gespannt, wie sich die beiden Kandidaten bei den zwei weiteren Fernseh-Duellen schlagen.