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Impressionismus und Mode

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Impressionismus und Mode

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Die Impressionisten malten nicht nur Landschaften und Natur, sondern auch ihre Zeitgenossen, mit Vorliebe Frauen, und hielten dabei den Wandel der weiblichen Garderobe auf ihren Werken fest. Mit der Wechselwirkung zwischen Impressionismus und Mode beschäftigt sich nun eine Ausstellung im Pariser Musée d’Orsay. “Was die Kleidung anbelangt, fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Art Demokratisierung statt”, erklärt Museumsleiter Guy Codeval. “Große Geschäfte öffneten ihre Türen, es gab Modedarstellungen und Coupons. In der Kunst und Modewelt fand eine parallele Entwicklung statt.”
Das aufstrebende Bürgertum dieser Epoche stellte seinen Reichtum und Erfolg zur Schau anhand der üppigen Kleiderausstattung der Frau. Frauengarderobe wurde zu einem der bevorzugten Motive der impressionistischen Maler, die danach strebten, das zeitgenössische Leben so natürlich wie möglich darzustellen. Die Schau zeigt Gemälde von Künstlern wie Monet, Degas und Renoir und die dazu passenden Originalkleider aus der Sammlung des Pariser Modemuseums Musée Galliera. Zu sehen noch bis zum 20. Januar in Paris. Danach reist die Ausstellung nach New York, ins Museum of Modern Art.