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Rückenwind für Obama im US-Wahlkampf

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Rückenwind für Obama im US-Wahlkampf

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Gute Nachrichten für US-Präsident Barack Obama im Wahlkampf: der US-Arbeitsmarkt ist offenbar auf Erholungskurs. Die Arbeitslosenquote fiel auf 7,8 Prozent, das ist der tiefste Stand seit knapp vier Jahren. Immerhin wurde seit Ende des Zweiten Weltkriegs kein US-Präsident im Amt bestätigt, wenn die Arbeitslosenquote über 7,2 Prozent lag.

Für ihn kommt der vorletzte Arbeitsmarktbericht vor den Wahlen am 6. November wie gerufen. Sein Gegner Mitt Romney macht Umfragen zufolge immer mehr Boden gut. Das erste Fernsehduell am Mittwoch konnte der Republikaner für sich entscheiden. 51 Prozent der Wähler haben nun ein positives Bild von Romney. Obamas Wert liegt unverändert bei 56 Prozent.

Der Haushalt und die Arbeitslosigkeit sind Hauptthemen des Wahlkampfs. Beiden Lagern geht es besonders darum, die Mittelschicht wiederzugewinnen. Laut dem Arbeitsministerium wurden im September 114.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen – im August waren es nur 96.000 gewesen. Experten warnen vor zuviel Euphorie, der Jobmarkt trete trotzdem auf der Stelle.