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"5plus5" Gespräche in Malta

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"5plus5" Gespräche in Malta

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In Malta sind die südeuropäischen und nordafrikanischen Regierungschefs aus dem westlichen Mittelmeer-Raum zu einem zweitägigen Treffen zusammengekommen. Die Gespräche, an denen auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso teilnimmt, sollen sich vor allem mit den jüngsten Entwicklungen seit dem Arabischen Frühling beschäftigen. Zu dem sogenannten “5plus5 Dialog” sind die Regierungschefs von Frankreich, Italien, Spanien, Malta und Portugal gekommen. Auf afrikanischer Seite sind Libyen, Algerien, Marokko, Tunesien und Mauretanien vertreten.

Vor allem der Sicherheitsaspekt steht auf der Agenda, wie der französische Staatspräsident François Hollande deutlich machte: “Ich rede hier auch über die Sicherheit einer ganzen Reihe von Ländern, die nicht unbedingt in den 5plus5 Gesprächen repräsentiert sind. Dies könnte einige Gefahren für die Stabilität der Region, aber auch für die Sicherheit Europas bringen.”

Das Treffen hatte eigentlich bereits im Juni 2011 stattfinden sollen, musste dann aber wegen der instabilen politischen Lage verschoben werden. Ein großes Thema ist auch die illegale Einwanderung. Jedes Jahr versuchen tausende Afrikaner, Europa zu erreichen, zum Beispiel von Libyen aus. Viele scheitern und kommen dabei ums Leben.