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Weitere Grenzscharmützel zwischen Syrien und der Türkei

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Weitere Grenzscharmützel zwischen Syrien und der Türkei

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Die Grenzscharmützel zwischen Syrien und der Türkei gehen weiter. Erneut ging eine Granate im türkischen Grenzort Akcakale nieder – dem gleichen Ort, an dem letzte Woche fünf Menschen bei einem Granateinschlag von syrischer Seite starben. Diesmal blieb es aber bei Sachschaden.

Wie auch bei den letzten Zwischenfällen dieser Art schoss türkische Artillerie zurück auf syrisches Gebiet; über Opfer dort ist nichts bekannt. Wenn es nötig sei, müsse man auch jederzeit bereit zum Krieg sein, sagt der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan; sonst sei man kein Staat und keine Nation. Schon die Vorfahren hätten gesagt, wenn man Frieden wolle, müsse man sich für den Krieg wappnen.

In den letzten Tagen kam es mehrmals zu solchen Zwischenfällen. In Grenznähe wird auf syrischer Seite erbittert zwischen Armee und Aufständischen gekämpft.

In der syrischen Hauptstadt Damaskus detonierte gestern abend außerdem ein Sprengsatz. Der Sprengstoff war nach Angaben des Staatsfernsehen in einem Auto versteckt und ging in der Nähe der Polizeizentrale hoch. Ein Mensch wurde demnach getötet.