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Weltbank senkt Wachstumsaussichten für China und Russland

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Weltbank senkt Wachstumsaussichten für China und Russland

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Die Weltbank hat die Wachstumsprognosen sowohl für China als auch für Russland gesenkt. Die chinesische Konjunktur könnte länger lahmen als angenommen, hieß es, und: China leide sowohl unter einer nachlassenden Binnennachfrage als auch unter schwächeren Exporten, vor allem wegen der Eurokrise. Aus dem chinesischen Dienstleistungssektor allerdings kamen positive Signale: Dieser hat sich laut einer Studie der Großbank HSBC im September etwas erholt.

Für 2012 geht die Weltbank für China von einem Wachstum von nur mehr 7,7 Prozent aus, statt wie bisher von 8,2 Prozent. Für 2013 wurde die Schätzung von 8,6 auf 8,1 Prozent reduziert. Das russische Bruttoinlandsprodukt soll im laufenden Jahr nicht um 3,8, sondern nur um 3,5 Prozent zulegen, für 2013 senkte die Weltbank die Aussichten von 4,2 auf 3,6 Prozent. 2011 war Russlands Wirtschaft noch um 4,3 Prozent gewachsen.

Im Bericht der Weltbank heißt es, die Korrektur für Russland sei angesichts der außerordentlich schwachen Weltkonjunktur und der niedrigen Ernteerträge in der Landwirtschaft nötig geworden, dazu komme die steigende Inflation. Letztlich könne auch der Anstieg der Ölpreise die zu erwartenden Verluste nicht kompensieren.