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Millionenteures Gemälde von Mark Rothko in London verunstaltet

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Millionenteures Gemälde von Mark Rothko in London verunstaltet

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Das Bild ist vom berühmten Mark Rothko, die Schrift in der Ecke rechts unten ist es nicht: Ein Mann hat das millionenteure Gemälde verunstaltet, am hellichten Tage in der Londoner Tate-Modern-Galerie.

Der Mann hat auf diese Weise seinen Namen hinterlassen; britische Medien haben inzwischen mit ihm gesprochen: Er tut aber kund, er verehre Rothko. Seine Tat sieht er selber als Kunst – etwas nehmen und neu interpretieren.

Muss man solche Werke in Zukunft besser schützen?
Das wäre schlimm, meint der Kunstkritiker Oliver Basciano von der Art Review. Man könne ein Kunstwerk kaum genießen, wenn man nicht nahe heran dürfe, wenn es Absperrungen oder sonstwas für Vorrichtungen gebe. Gerade Rothko habe so etwas Unmittelbares.

Die Polizei hat den mutmaßlichen Bilderschänder inzwischen festgenommen. Was ihm für Folgen drohen, ist unbekannt. Seine Schrift auf dem Gemälde lässt sich offenbar ohne Schaden entfernen. Neue Sicherheitsvorkehrungen will die Tate Modern nicht einführen.