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Hugo Chávez' erster Auftritt nach der Wahl

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Hugo Chávez' erster Auftritt nach der Wahl

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Die Wahl hat er gewonnen, weitere sechs Jahre im Amt sicher: Aber milder ist Hugo Chávez deshalb nicht geworden.

Zum ersten Mal nach der Wiederwahl tritt Venezuelas Staatspräsident vor die Presse. Er hat wieder den USA einiges vorzuwerfen, dazu den Europäern – und er setzt sich für den bedrängten syrischen Machthaber Baschar Assad ein.

Assad führe die rechtmäßige syrische Regierung, sagt Chávez; er selbst unterstütze daher diese Regierung – und nicht etwa die Terroristen oder den so genannten Übergangsrat, der selbst Menschen töte. Er verstehe nicht, wie sich ernsthafte Regierungen in Europa mit den Terroristen treffen konnten.

Chávez hatte die Präsidentenwahl am Sonntag deutlich für sich entschieden. Damit ist er nun bis 2019 im Amt – insgesamt dann zwanzig Jahre.