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Pakistan: Mordversuch der Taliban an kritischem Schulmädchen


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Pakistan: Mordversuch der Taliban an kritischem Schulmädchen

In Pakistan ist ein vierzehnjähriges Mädchen niedergeschossen worden – nicht irgendein Mädchen, sondern Malala Yousafzai, die letztes Jahr
den ersten Jugendfriedenspreis des Landes bekommen hat; auch für einen internationalen Friedenspreis wurde sie nominiert.

Der unbekannte Schütze sei vor ihrer Schule zum Schulbus gekommen und habe nach ihr gefragt, sagt Rasul Schah, der Polizeichef vor Ort. Er habe dann geschossen und sie in die Stirn getroffen.

Das Mädchen liegt lebensgefährlich verletzt im Krankenhaus. Zu der Tat haben sich die Aufständischen der Taliban bekannt. Als Grund nannte ein Sprecher, Malala habe die Taliban kritisiert und sei für westliche Werte eingetreten.

Malala setzte sich für das Recht von Mädchen auf Bildung ein. In ihrer Gegend des Landes, dem Swat-Tal, haben aber die Taliban großen Einfluss. Sie hatten dort auch schon Mädchenschulen verboten, bevor sie 2009 von der Armee zurückgedrängt wurden.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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