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Obama: "Ich war zu höflich" - heute Stellvertreter-Duell

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Obama: "Ich war zu höflich" - heute Stellvertreter-Duell

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Eine Woche nach dem ersten Fernsehduell zwischen Barack Obama und Mitt Romney ist die Reihe nun an ihren Stellvertretern. Joe Biden und Paul Ryan liefern sich in dieser Nacht (Donnerstag) im Bundesstaat Kentucky ihren Zweikampf. Angesichts des engen Rennens in den Umfragen und nach Obamas schwachem Auftritt wird Joe Biden erst recht in die Offensive gehen, er dürfte Paul Ryan noch einmal Romneys Bemerkung über die Hälfte der Amerikaner, die dem Staat auf der Tasche liegt, vorhalten.

Obama selbst gab in einem Fernsehinterview zu, dass er es besser machen könne, und deshalb freue er sich schon auf das nächste Duell. Auf die Spekulation, ob es die Höhenluft gewesen sei, wollte er nicht eingehen. Aber er habe die Lehre gezogen, dass er den Leuten klar machen müsse, wie viel auf dem Spiel stehe, und wie wichtig ihm das sei.

In einem Radiointerview räumte er ein, dass er Romney gegenüber zu höflich gewesen sei. Beim nächsten Mal wolle er diesem mehr Paroli bieten. Nach dem ersten Duell war Obamas ohnehin knapper Vorsprung in den Umfragen geschrumpft, zuletzt hatte sogar Romney vorn gelegen. Die nächsten Fernsehduelle zwischen den beiden Kandidaten stehen am 16. und 22. Oktober an.