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Türkei: Krise um erzwungene Flugzeuglandung spitzt sich zu

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Türkei: Krise um erzwungene Flugzeuglandung spitzt sich zu

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Die erzwungene Landung eines syrischen Linienflugzeugs in der Türkei sorgt für weitere Spannungen zwischen Ankara, Damaskus und Moskau. Der russische Botschafter wurde von der türkischen Regierung zum Gespräch einbestellt. Moskau wiederum warf der Türkei vor, die Leben russischer Bürger gefährdet zu haben. Die Syrianair-Maschine war in Moskau mit Ziel Damaskus gestartet. Türkische Kampfjets fingen sie dann ab. An Bord sollen neben den 35 Passagieren auch Waffen gewesen sein. Medienberichten nach fanden die türkischen Behörden 300 Kilo an Militärgütern.

Der türkische Transportminister Binali Yildirim: “Flugzeuge, die den Regeln der Zivilluftfahrt unterliegen, dürfen unter keinen Umständen militärische Kommunikationsmittel oder Waffen mit sich führen.”

Kremlchef Wladimir Putin sagte eine für kommenden Montag geplante Türkei-Reise ab. Es seien andere Termine dazwischengekommen, hieß es von offizieller Seite. Eine Zeitung berichtet dagegen, Putin wolle sich in dem Konflikt nicht auf eine Seite stellen.