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Weltwährungsfonds ist in der Krise ungeduldig mit Europa

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Weltwährungsfonds ist in der Krise ungeduldig mit Europa

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Der Weltwährungsfonds zeigt sich angesichts der fortdauernden Schuldenkrise ungeduldig: Ungeduldig vor allem, weil die Rettungsbemühungen in Europa so langsam vorangehen.

Ein Bericht des IWF spricht davon, dass entscheidende Schritte fehlten: Das führe zu einem Teufelskreis aus Kapitalflucht, Angst vor Zerfall des Euroraums und sinkender Wirtschaftsleistung.

IWF-Chefin Christine Lagarde sagt, auf der jetzt bevorstehenden Jahrestagung in Tokio erwarte sie von den Mitgliedern mutiges Handeln und Zusammenarbeit.

Der Währungsfonds ruft die Europäer dazu auf, die Lösung der Krise entschlossener voranzutreiben. So müsse das Bankwesen weiter saniert werden, und man brauche möglichst bald die geplante Bankenunion mit gemeinsamer Einlagensicherung.

Der IWF warnt aber auch die USA und Japan davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. So müssten beide Länder ihre hohen Staatsschulden ebenfalls schnell in den Griff bekommen.