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Energieagentur erwartet sinkende Ölpreise

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Energieagentur erwartet sinkende Ölpreise

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Auf den Ölmärkten dürfte es in den nächsten Jahren zu einer spürbaren Entspannung kommen – das erwartet die Internationale Energieagentur in Paris. Demnach würden die Preise, die derzeit bei durchschnittlich 107 Dollar pro Barrel liegen, bis 2017 auf 89 Dollar pro Barrel zurückgehen.

Die globale Nachfrage lag im dritten Quartal bei 90,1 Millionen Barrel pro Tag und damit leicht unter dem Angebot. Grund dafür sind laut den Experten steigende Fördermengen etwa in Libyen oder dem Irak und die schwache Wirtschaftsentwcklung in vielen OECD-Ländern.

Deutlich gesunken ist die Ölfördermenge im Iran, nämlich auf 2,6 Millionen Barrel pro Tag und damit auf den niedrigsten Stand seit 23 Jahren. Auch die iranischen Ölexporte liegen mit 860.000 Barrel pro Tag auf einem Rekordtief. Verantwortlich dafür sind in erster Linie die Sanktionen der USA und der EU gegen Teheran. Die iranische Wirtschaft ist stark vom Öl abhängig. Der stetige Rückgang der Fördermengen könnte laut der Energieagentur die wirtschaftliche Stabilität des Landes ernsthaft gefährden.