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USA: Gepfefferte TV-Debatte der Möchtegern-Vizepräsidenten

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USA: Gepfefferte TV-Debatte der Möchtegern-Vizepräsidenten

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Wesentlich lebhafter als ihre Chefs haben die Stellvertreter von Barack Obama und Mitt Romney im Fernsehen diskutiert. Vor allem bei den Themen Nahost und Wirtschaft entwickelten sich harte Wortgefechte zwischen Vize-Präsident Joe
Biden und dem Republikaner Paul Ryan. Vor einer Woche hatte der konservative Herausforderer Mitt Romney gegen Präsident Obama gepunktet.

Thema Sicherheit:

Joe Biden, US-Vizepräsident:

“Krieg sollte immer die absolute letzte Ausweg sein. (…) Es gibt keine Waffe, die die Iraner im Moment haben.”

Paul Ryan, Republikanischer Vize-Präsidentschaftskandidat:

“Was wir auf unseren Fernsehbildschirmen beobachten, ist die Entzauberung von Obamas Außenpolitik: Die Welt wird immer chaotischer und unsere Sicherheit nimmt ab.”

Thema Innenpolitik:

Joe Biden, US-Vizepräsident:

“Da kommt einer an und sagt, 47% der amerikanischen Bevölkerung seien nicht bereit, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Mein Freund – Mitt Romney – hat vor kurzem in einer Rede in Washington gesagt, 30% der amerikanischen Bevölkerung seien vom Stamme Nimm. Diese Leute sind meine Eltern, die Menschen, bei denen ich aufgewachsen bin, meine Nachbarn. Sie zahlen effektiv mehr Steuern als Gouverneur Romney auf sein Einkommen.”

Paul Ryan, Republikanischer Vize-Präsidentschaftskandidat:

“Wir marschieren in die falsche Richtung. 23 Millionen Amerikaner kämpfen heute um Arbeit. 15% der Amerikaner leben in Armut. So sieht eine echte Erholung nicht aus.”

Am 6. November wird in den USA ein neuer Präsident gewählt.

Mit dpa